Der Kreis kündigt den Ölwehr-Vertrag zum Ende 2027. Die CDU Lauenburg/Elbe setzt sich für eine verlässliche Nachfolgelösung ein.
Die Ölwehr Lauenburg ist ein wichtiger Baustein im Gefahrenschutz an der Elbe. Bei Havarien, Leckagen oder Unfällen auf dem Wasser sorgt sie dafür, dass Schadstoffe schnell eingedämmt werden, bevor Umwelt, Hafen und Uferbereiche Schaden nehmen. Umso aufmerksamer verfolgt die CDU Lauenburg/Elbe die aktuelle Entwicklung: Der Kreis Herzogtum Lauenburg hat den bestehenden Vertrag über die Ölwehr zum 31.12.2027 gekündigt.
Die CDU-Fraktion hat das Thema in den vergangenen Monaten mehrfach in ihren Sitzungen beraten. Inzwischen hat ein Gespräch beim Landrat stattgefunden, in dem die Situation der Lauenburger Ölwehr und die künftige Aufgabenverteilung erörtert wurden. Eine Einigung wird nach der Sitzung des Innenausschusses des Kreises erwartet.
Haase: Sicherheit an der Elbe darf nicht zur Verhandlungsmasse werden
Fraktionsvorsitzender Christoph Haase macht die Position der CDU deutlich: „Lauenburg liegt direkt an einer der meistbefahrenen Binnenwasserstraßen Deutschlands. Eine einsatzfähige Ölwehr vor Ort ist kein Luxus, sondern Teil der Daseinsvorsorge. Wir erwarten, dass Kreis und Stadt gemeinsam eine Lösung finden, die die Einsatzfähigkeit dauerhaft sichert und die Lauenburger Feuerwehr nicht allein lässt.“
Wichtig ist der CDU dabei vor allem Planungssicherheit. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr leisten diese Aufgabe mit großem Engagement. Sie brauchen Klarheit darüber, wie Ausstattung, Ausbildung und Finanzierung nach 2027 geregelt werden.
Brackmann: Gute Zusammenarbeit mit dem Kreis fortsetzen
„Als Ortsverband stehen wir voll hinter unserer Feuerwehr“, erklärt Ortsverbandsvorsitzender Darius Brackmann. „Die Gespräche mit dem Landrat waren ein wichtiger Schritt. Jetzt kommt es darauf an, dass aus den Gesprächen eine verbindliche Vereinbarung wird. Wir werden den weiteren Prozess eng begleiten und uns auch über unsere Vertreterinnen und Vertreter im Kreis dafür einsetzen, dass Lauenburg seine Ölwehr behält.“
Die CDU Lauenburg/Elbe wird über das Ergebnis der Beratungen im Kreis informieren, sobald eine Einigung vorliegt.

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