Die ärztliche Versorgung beschäftigt viele Lauenburgerinnen und Lauenburger. Im GST-Ausschuss der Stadt wurde über die Arbeitsgruppe Ärzte und über eine Praxisübernahme berichtet. Die CDU Lauenburg/Elbe unterstützt einen gemeinsamen Weg aller Fraktionen.
Ob Hausarzt oder Facharzt: Eine gute medizinische Versorgung vor Ort ist für eine Stadt wie Lauenburg unverzichtbar, gerade für ältere Menschen und Familien. In der Sitzung des GST-Ausschusses am 9. September 2026 ging es deshalb auch um die Arbeit der Arbeitsgruppe Ärzte. Das Protokoll ist inzwischen veröffentlicht.
Was berichtet wurde
- Ob die Arbeitsgruppe Ärzte formal als Gremium gilt, ist noch nicht geklärt. Versicherungsschutz für die Mitglieder besteht aber.
- Für Sachverständige und Reisekosten der Arbeitsgruppe gibt es im Haushalt bisher keinen eigenen Haushaltstitel.
- Aus der Mitte des Ausschusses kam der Vorschlag, dazu einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen zu stellen.
- Die Praxis von Dr. Weber wurde an PraxisPlusPartner aus Celle verkauft. Die Übernahme soll spätestens im Oktober erfolgen.
Unsere Haltung
Die Sicherung der ärztlichen Versorgung eignet sich nicht für parteipolitischen Streit. Die CDU unterstützt deshalb den Vorschlag eines gemeinsamen Antrags aller Fraktionen, damit die Arbeitsgruppe auf einer klaren Grundlage arbeiten kann.
„Wer sich ehrenamtlich dafür einsetzt, Ärztinnen und Ärzte nach Lauenburg zu holen, braucht klare Regeln. Dafür wollen wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen sorgen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Christoph Haase.
Dass die Praxis Dr. Weber weitergeführt wird, ist eine gute Nachricht für die Patientinnen und Patienten. „Jede Praxis, die in Lauenburg erhalten bleibt, zählt. Gleichzeitig müssen wir vorausschauend handeln, denn auch in den kommenden Jahren werden Praxen Nachfolger suchen“, ergänzt der CDU-Ortsvorsitzende Darius Brackmann.
Wie es weitergeht
Die CDU-Fraktion wird sich in den Ausschüssen dafür einsetzen, dass die offenen Fragen zur Arbeitsgruppe zügig geklärt werden. Hinweise und Erfahrungen aus der Bürgerschaft zur ärztlichen Versorgung nehmen wir gerne auf.

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